Service-Tipps

17.05.2011 15:53 Age: 7 yrs
Category: Servicetipps

Scheibenwischer im Test

Besser in Markenprodukte investieren, denn Billigwischer zahlen sich nicht aus


Scheibenwischer

Qualität zahlt sich aus: Bei den von der GTÜ getesteten Scheibenwischern liegen Markenprodukte vorn. (Bild: GTÜ)

Mit 140 Kilometern pro Stunde auf der Autobahn in einen Platzregen geraten für Scheibenwischer Schwerstarbeit. Vor allem, wenn die Scheibe mit Schmutz und Pollen verklebt ist. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat Flachbalkenwischer getestet und festgestellt: Mit Billigwischern kann eine solche Situation schnell zum Blindflug werden. Deshalb sollten Autofahrer besser Markenprodukte wählen.

Testsieger sind Markenwischer

Im GTÜ-Test sind acht Scheibenwischer zum Nachrüsten von Bosch, Car Point, Champion, Hella, Motgum, SWF, Valeo und VW moderne Flachbalkenwischer, die vor allem bei hohem Tempo den konventionellen Wischern mit Gelenkbügel überlegen sind.

Klarer Testsieger mit der höchsten Punktzahl ist der Aero-Wischer von Hella, gefolgt von VW Original und Bosch Aero Twin (siehe Ergebnistabelle). In den drei Testkategorien Montage, Reinigungsleistung und Verschleiß überzeugen sie mit "sehr guten" Leistungen. Vor allem bei hohen Geschwindigkeiten punkten die Premiumwischer.

Die Scheibenwischer Valeo Silencio X-TRM und SWF Visioflex erhalten die Bewertung "empfehlenswert". Nur "bedingt empfehlenswert" ist dagegen der Wischer Champion Aerovantage, der bei Reinigung und Verschleiß enttäuscht.

No-Name-Wischer schwächeln

Am schlechtesten reinigen die No-Name-Wischer von Motgum und Car Point beides Produkte aus China. Ihre Wischqualität ist bereits im Neuzustand nur mäßig und sinkt beim Dauerlauftest noch drastisch ab. Ab einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde versagen sie völlig ihren Dienst.