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21.07.2016 17:03 Age: 1 year
Category: Servicetipps

Kein Spiel für den Straßenverkehr

ADAC warnt vor Pokémon Go: Monster fangen, während man am Steuer sitzt. Ich doch nicht, mag da mancher denken. Beispiele aus den USA lassen aber Schlimmes befürchten.


Monster fangen, während man am Steuer sitzt. Klingt absurd, aber Beispiele aus den USA lassen Schlimmes befürchten. (Foto © ADAC)

Bereits vor "Pokémon Go" haben Verkehrsunfälle durch Smartphone-Ablenkung zugenommen. Mit dem Hype um das Handyspiel befürchtet der ADAC nun noch mehr Gefahren für Autofahrer und Fußgänger.

In dem Spiel gehen die Nutzer in der realen Welt auf Pokémon-Jagd. Virtuelle Inhalte werden dabei über die Kamera und den Bildschirm des Smartphones mit der Realität vermischt. Wer ein Pokémon fangen will, muss somit dauerhaft auf sein Handy schauen und verliert dabei nur allzu leicht den Blick für seine Umgebung.

Dadurch entstehen gefährliche Situationen im Straßenverkehr. Beispielsweise könnten sich Spieler - insbesondere Kinder - durch plötzlich auf der anderen Straßenseite auftauchende Monster animiert fühlen, über die Straße zu laufen, ohne auf den Verkehr zu achten.

Doch auch Autofahrer sind gefährdet, wie Beispiele aus den USA zeigen, wo es das Spiel schon seit einiger Zeit gibt. So wendeten Autofahrer auf der Autobahn, um eines der Monster zu fangen. Andere blieben mitten auf der Landstraße stehen, weil plötzlich ein Pokémon auf dem Armaturenbrett auftauchte. Und Motorradfahrer wurden von der Polizei gestoppt, weil sie das Spiel auf dem am Lenker montierten Handy verfolgt hatten. (sp-x)