Service-Tipps

24.05.2012 16:30 Age: 6 yrs
Category: Servicetipps

Kein Quengeln auf der Rückbank

Tipps für entspannte Autofahrten mit Kindern


Mit etwas Vorbereitung gibt es auch bei längeren Fahrten kein Rabatz auf der Rückbank. (Bild: Bosch)

Autoreisen mit Kindern sind kein leichtes Unterfangen. Eine Umfrage des Navi-Herstellers Tomtom hat gezeigt: Es dauert im Schnitt eine halbe Stunde, bis die Kinder auf dem Rücksitz die Geduld verlieren und Quengeln. Wer nicht gerade im Nachbarort seinen Urlaub plant, sollte daher gut auf die Autofahrt vorbereitet sein.

Keine Langeweile

Gelangweilte Kinder werden schnell unruhig. Für Beschäftigung sorgen in solchen Fällen Bücher, Malsachen und die Lieblingshörspiele im Gepäck. Auch ohne Equipment lassen sich Kinder leicht beschäftigen: Konzentrations- und Ratespiele wie „Ich packe meinen Koffer“, „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder „Nummernschilder-Raten“ machen nicht nur den Kleinen Spaß. Einer der Erwachsenen sollte sich außerdem häufiger nach hinten setzen – sei es als Streitschlichter bei mehreren Kindern oder als Unterhaltung für Einzelkinder.

Richtige Ausrüstung

Auch die richtige Ausrüstung spielt eine Rolle, wenn es um das Wohlbefinden der Kleinen geht. Sonnenschutz-Rollos, ein gepolsterter Kindersitz für eine angenehme Schlafposition, Schlafkissen und Spucktüten für Kinder mit empfindlichem Magen sollten nicht fehlen. Denn Kinder, denen zu heiß ist oder die unbequem sitzen, quengeln deutlich schneller als Kinder, die sich rundum wohl fühlen (ADAC-Kindersitztest 2012). gehört auch die richtige Verpflegung: Wasser und Obst sind hier optimal. Wer nicht auf Süßes verzichten kann, sollte sich an Gummibärchen halten. Schokolade schmilzt nicht nur schnell, sondern sorgt auch für klebrige Hände und verschmierte Sitzpolster. Diese Vorbereitungen sollten schon einen Tag vor der Abfahrt getroffen werden, damit Familie am Reisetag nicht schon gestresst ins Auto steigt.

Optimale Reisezeit

Pro Tag sollte ein Familientrupp nicht mehr als 500 Kilometer zurücklegen. Viele Pausen, bei denen sich die Kinder auf Wildparks oder Abenteuerspielplätzen austoben können, gehören unbedingt dazu. Frühaufsteher können gleich mehrfach profitieren. Wer zwischen drei und vier Uhr morgens losfährt, vermeidet nicht nur staureiche Straßen, sondern kann die ersten Stunden dank schlafender Kinder zudem stressfrei erleben. Bei Kleinkindern gilt: nicht aus dem Rhythmus bringen. Die Reisezeiten sollten an die Schlaf- und Essgewohnheiten der Kleinsten angepasst werden.

Tipp: Wer sein Auto vor dem Urlaub in der Werkstatt gründlich durchchecken lässt und Nachfüllöl im Gepäck hat, vermeidet Pannen und schont damit die Nerven der ganzen Familie.