Service-Tipps

28.10.2013 14:24 Age: 4 yrs
Category: Servicetipps

Herbstzeit ist Sturmzeit

Sturmböen können Autofahrer in gefährliche Situationen bringen. Wer jedoch einen kühlen Kopf bewahrt und ein paar Regeln verinnerlicht, der kommt sicher ans Ziel. Dennoch wichtig zu wissen: Was tun, wenn es tatsächlich zu einem Sachschaden kommt?


Mit einem Herbststurm ist nicht zu spaßen. Herumfliegende Äste und umgeknickte Bäume machen die Fahrbahn zur Gefahrenzone. (Bild: CC)

Herbststürme sind nicht zu unterschätzen. Überraschen sie Autofahrer auf der Straße, sind Vorsicht und Fahrgeschick gefragt. Das heißt, Tempo drosseln und vorrausschauen fahren – nur so lassen sich herumliegende Hindernisse rechtzeitig erkennen. Wer von einer Böe erfasst wird, sollte gegenlenken. Nach Überholmanövern ist der Seitenwind besonders heftig, deshalb ist bei Sturm davon abzuraten. Ebenfalls stärker vom Seitenwind betroffen sind Autos mit Dachlasten, größere Personenwägen, Busse oder Wohnmobile oder Lkw. Hier hat der Sturm eine größere Angriffsfläche, weshalb die Fahrzeuge umzukippen drohen. Besondere Vorsicht ist auch auf Brücken, Waldschneisen und nach Tunnelausfahrten geboten – dort drücken Sturmböen mit hoher Wucht gegen das Auto.

Allerdings sind Stürme nicht nur für fahrende Autos gefährlich, sondern auch für parkende. Wer sein Auto nicht in eine Garage stellt, riskiert Schäden durch herumfliegende Dachziegel, Äste oder umknickende Bäume. Ein kurzer Blick nach oben vor dem Abstellen lohnt sich also.

Wer zahlt bei Schäden?

Trotz allen Vorsichtsmaßnahmen ist niemand vor der Naturgewalt gefeit. Wird das Auto also dennoch von Ästen oder einem umkippenden Baum getroffen, ist das ein Fall für die Teilkaskoversicherung. Diese zahlt aber nur bei einem Orkan, also ab Windstärke acht. Fährt man jedoch gegen einen Stamm, der sich schon länger auf der Straße befindet, liegt die Schuld beim Fahrer und nicht am Unwetter – die Teilkasko greift also nicht. Hier lautet die Faustregel: „Kommt der Gegenstand zum Auto“, zahlt die Kaskoversicherung, „kommt das Auto zum Gegenstand“ muss der Fahrzeugbesitzer selbst dafür aufkommen. Mit einer Vollkaskoversicherung ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Bild: CC