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19.10.2010 12:42 Age: 7 yrs
Category: Servicetipps

Winterreifen

Es gibt mehrere Regeln, wann man die Winterreifen aufziehen sollte.


Die einen vertrauen der 7-Grad-Regel, die andere schwören auf die von O-bis-O-Regel. Gemeint ist damit von Oktober bis Ostern, womit man auch besser fährt. Denn wann die Temperaturen in den Keller sinken, weiß niemand genau. Aber wenn es so weit ist, bekommt man meist keinen schnellen Termin mehr in der Werkstatt.

Wer selbst die Winterreifen wechseln will, sollte auf jeden Fall die Profiltiefe messen. Winterreifen sollten mindestens ein Profil von vier Millimetern haben. Bei allem darunter verlängert sich der Bremsweg und die Aquaplaninggefahr steigt. Ab einer Profiltiefe der Reifen von 1,6 Millimeter ist eine Umbereifung gesetzlich vorgeschrieben.

Tipp: Winterreifen sind für niedrige Temperaturen und winterliche Straßenverhältnisse ausgelegt. Sie verfügen über eine kälteresis­tente Gummimischung, die bei Minustemperaturen weniger verhärtet und damit eine bessere Verzahnung und Kraftübertragung mit dem Untergrund ermöglicht. Winterreifen sollten neben dem M+S-Symbol (englisch: Mud and Snow, deutsch: Matsch und Schnee) auch das Schneeflocken-Symbol tragen. Denn diese verfügen über besonders gute Fahreigenschaften auf Schnee und Eis.

Die Schneeflocke als Industriestandard bürgt für die besondere Wintertauglichkeit, denn im Gegensatz zum M+S-Symbol werden nur diejenigen Reifen mit der Schneeflocke ausgezeichnet, die einen echten Traktionstest auf Schnee bestanden haben.