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07.02.2011 13:29 Age: 7 yrs
Category: Nachrichten

Sicher unterwegs mit Tagfahrlicht

Nachrüsten lohnt sich, ist aber keine Pflicht.


Tagfahrlicht nachrüsten

Tagfahrlicht sieht nicht nur gut aus, sondern erhöht auch die Sicherheit im Straßenverkehr. (Bild: Hella)

Seit dem 7. Februar sind Tagfahrleuchten Pflicht. Allerdings nur für neue Fahrzeugtypen. Überstürzte Nachrüstaktionen sind also unnötig. Trotzdem gilt: Wer auch am Tag mit Licht fährt ist für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar und somit sicherer unterwegs.

Spritsparer

Viele Autofahrer schalten tagsüber das Abblendlicht ein. Das erhöht den Spritverbrauch durchschnittlich um 0,1 bis 0,2 Liter pro 100 Kilometer. Tagfahrlampen benötigen lediglich 20 bis 30 Prozent vom Verbrauch des Abblendlichts, weil alle anderen Leuchten wie Rücklichter und Kennzeichenbeleuchtung abgeschaltet sind. Kommt LED-Technik zum Einsatz, sind es sogar nur 10 Prozent. Zudem sind LEDs extrem langlebig.

Wer also mit Tagfahrlicht auf Sicherheit setzten will, sollte beim Nachrüsten folgendes beachten:

  • Die Nachrüstsätze müssen das ECE-Kennzeichen (E plus Genehmigungsnummer in einem kreisrunden Symbol) und die Kennung RL tragen. Fehlen dem Nachrüstsatz die erforderlichen Prüfzeichen, kann die Betriebserlaubnis des kompletten Fahrzeugs erlöschen.

  • Läuft der Einbau der zusätzlichen Leuchten nicht fachgerecht, kann es einen Kurzschluss im Bordnetz geben. Der TÜV SÜD rät deshalb, den Einbau einer Fachwerkstatt zu überlassen.

  • Wer das Nachrüstpaket selbst kaufen will, sollte auf die Qualität achten und Bausätze namhafter Hersteller auswählen.

Bild: Hella