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12.12.2016 16:08 Age: 1 year
Category: Nachrichten

Schlafmangel erhöht Unfallrisiko

Studie zur Verkehrssicherheit: Ans Steuer sollte man möglichst nur ausgeschlafen - das wissen alle Autofahrer. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt, wie sehr sich schon ein relativ geringer Schlafmangel auf die Unfallwahrscheinlichkeit auswirkt.


Wer nachts weniger als sieben Stunden schläft, erhöht sein Unfallrisiko im Straßenverkehr deutlich. (Foto © Daimler)

Wer weniger als sieben Stunden schläft, erhöht sein Unfallrisiko im Straßenverkehr deutlich. Bereits zwei Stunden verpasste Nachtruhe verdoppeln die Wahrscheinlichkeit eines Crashs im Vergleich zu einem ausgeschlafenen Fahrer, wie eine Studie des amerikanischen Automobilclubs AAA jetzt ergab. Wer nur vier bis fünf Stunden schläft, hat der Untersuchung zufolge ein vierfaches Unfallrisiko - ein Wert wie ihn sonst alkoholisierte Fahrer haben. Bei weniger als vier Stunden steigt der Faktor sogar auf 11,5. Die Zahlen basieren auf der Auswertung von gut 7.200 Fahrern bei 4.500 Unfällen.

Die durchschnittliche Schlafdauer in Deutschland liegt laut einer Studie der Universität Regensburg bei rund sieben Stunden. Im Schnitt gehen Erwachsene um 23:04 Uhr ins Bett, benötigen dann 15 Minuten bis zum Einschlafen, und stehen um 6:18 Uhr wieder auf. (sp-x)