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26.02.2015 16:06 Age: 3 yrs
Category: Nachrichten

RDKS – nützlich oder unnötig?

Seit November 2014 ist es Pflicht bei allen Neufahrzeugen: das Reifendruckkontrollsystem (RDKS). Bislang stößt die Regelung aber eher auf Ablehnung, wie jetzt in einer Studie herauskam.


Mit RDKS setzen Autofahrer beim Reifenwechsel besser auf die Fachwerkstatt. (Foto: CC)

Schon bald werden viele Autoreifen mit einem Sensor ausgerüstet sein, der dem Fahrer automatisch mitteilt, wenn der Druck im Inneren nicht stimmt. Von der neuen RDKS-Regelung fühlen sich jedoch viele Autofahrer gegängelt. Vor allem, weil die zusätzliche Funktion die Reifen ein ganzes Stück teurer in der Anschaffung macht. Auch der Reifenwechsel wird mit RDKS im Schnitt kostspieliger, denn hier muss auf jeden Fall eine Fachwerkstatt ran. Allerdings sparen die Autofahrer auch mit dem RDKS und es macht außerdem den Verkehr sicherer, denn auf den deutschen Straßen sind tatsächlich viele Reifen mit größtenteils zu geringem Druck unterwegs. Mit zu wenig Luft im Pneu nutzt sich der Reifen schneller ab und verbraucht mehr Sprit, der Bremsweg verlängert sich und die Fahrstabilität leidet.


Bei einer Umfrage der Website reifen.com erklärten zwei Drittel der Befragten, sie hielten die RDKS-Pflicht für einen klaren Fall von Überregulierung und man solle den Autofahrern selbst überlassen, ob sie RDKS nutzen wollen oder nicht. Knapp ein Drittel der Umfrage-Teilnehmer befürwortet die Druckluftkontrolle, weil sie die Sicherheit erhöht.