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24.11.2011 17:30 Age: 6 yrs
Category: Servicetipps

Radarwarner verboten

Verkehrsrecht: Wer mit Radarwarnern an Bord erwischt wird, muss zahlen


Smartphones mit Navigationsfunktion sind mittlerweile weit verbreitet. Auf einen Radarwarner sollte man allerdings verzichten, denn sie sind zwar praktisch, aber verboten. (Bild: TomTom)

Geräte, die Radarfallen erkennen und davor warnen, sind in Deutschland verboten. Das gilt auch für Navigationsgeräte oder Smartphones mit dieser Funktion. Wer mit den sogenannten POI-Warnern – Geräte mit Ankündigungsfunktion – erwischt wird, muss 75 Euro Bußgeld zahlen und bekommt vier Punkte in Flensburg.

Findet die Polizei bei Verkehrskontrolle einen Radarwarner, kann sie ihn sicherstellen und sogar vernichten. Das ist laut ADAC aber nicht ohne Weiteres auf Navigationsgeräte oder Mobiltelefone übertragbar: Weil die Geräte vorrangig eine andere Funktion erfüllen, ist zweifelhaft, ob eine Beschlagnahme oder gar Vernichtung verhältnismäßig wäre. Laut ADAC gibt es dazu noch keine klare Rechtsprechung.

Lichthupe lenkt ab

Erlaubt ist, andere Autofahrer mit Handzeichen vor Radarkontrollen zu warnen. Die Praxis, mit der Lichthupe auf Blitzer aufmerksam zu machen, ist allerdings nicht erlaubt und wird mit einem Bußgeld von zehn Euro bestraft – es besteht die Gefahr, dass die anderen Verkehrsteilnehmer vom Signal abgelenkt werden.