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19.10.2010 12:42 Age: 7 yrs
Category: Servicetipps

Kühlerschutzmittel

Das Kühlerschutzmittel ist mehr als Wasser mit Alkohol.


Es schützt vor Rost, Überhitzung und Frost. Vor dem Winter ist es auf jeden Fall sinnvoll, das Kühlerschutzmittel in der Fachwerkstatt auf seine Kältetauglichkeit prüfen zu lassen. Minus 30 Grad Celsius sollte es schon aushalten.

Tipp: Friert das Kühlerschutzmittel im Kühlkreislauf des Fahrzeugs ein, kann das sich ausdehnende Eis im schlimmsten Fall Kühler und Motorblock sprengen – es droht der Totalschaden. Mit eingefrorenem Kühler sollte man auch nicht losfahren, weil der Motor dann sofort heiß wird. Zudem riskiert man, dass Komponenten wie die Wasserpumpe Schaden nehmen.

Vom Selbstnachfüllen des Kühlerschutzmittels ist abzuraten. Außer man kennt sich wirklich aus. Denn es gibt unterschiedliche Mittel für spezielle Motoren. Ein falsches Kühlerschutzmittel im Fahrzeug kann schleichend zu gravierenden Schädigungen an Wasserpumpe, Kühler, Schläuchen und Zylinderkopfdichtung und im schlimmsten Fall zu Schädigungen am Motor führen. Auch von Billigprodukten ist abzuraten. Fehlt bei solchen Produkten etwa der Korrosionsschutz, können die metallischen Komponenten des Kühlsystems Schaden nehmen. Zum Beispiel verstopfen entstehende Korrosionspartikel dann mit der Zeit die feinen Kühlerkanäle und setzen die Kühlleistung herab. So kann der Motor schnell überhitzen. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass das Fahrzeug mit einem teuren Motorschaden liegenbleibt.