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12.08.2014 09:48 Age: 3 yrs
Category: Nachrichten

Die Masche der Trickbetrüger

Die Polizei warnt Autoreisende vor Kriminellen, die Notlagen vortäuschen und versuchen, sogenanntes „Autobahngold“ gegen Sprit einzutauschen.


Vor allem in der Reisezeit warten vermehrt Betrüger insbesondere an Autobahnen, um sogennantes "Autobahngold" gegen Bargeld zu tauschen. (Bild: CC)

Auf fremde Hilfe ist man als Autofahrer schnell mal angewiesen und dann dankbar für jede Unterstützung. Doch die Hilfsbereitschaft nutzen vermehrt Betrüger besonders in der Reisezeit aus. Davor warnen die Polizei in Brandenburg und Sachsen sowie der ADAC.

Dabei gehen die Trickbetrüger immer gleich vor: Eine meist gut gekleidete, südländische Person steht mit ihrem Fahrzeug – größtenteils mit ausländischem Kennzeichen – an einer Autobahnzufahrt, in der Nähe einer Raststätte, vereinzelt auch an Land- und Bundesstraßen und täuscht eine Notlage vor: Der Sprit sei ausgegangen und kein Bargeld vorhanden. Als Pfand für Bargeld bieten die Betrüger angeblich wertvollen Familienschmuck an. Das sogenannte „Autobahngold“ ist laut sächsischer Polizei jedoch trotz Stempel unecht und wertlos.

So sollten sich Autofahrer verhalten

Wer direkt oder indirekt an Betrüger gerät, sollte schnell die Polizei verständigen. Generell sollte man sich auf keine Bargeldgeschäfte auf offener Straße oder dubiose Verkaufsangebote einlassen. Auch persönliche Daten sollten auf keinen Fall preisgegeben werden. Aufmerksamkeit und ein gesundes Misstrauen lautet die Devise. Zudem sollte man das Nummernschild des betroffenen Autos sowie besondere Merkmale des angeblichen Hilfesuchenden notieren und den Beamten durchgeben. Weitere Infos gibt es online unter www.polizei.sachsen.de.

Bild: CC